Energieberatung - Bauphysik - Konstruktionsplanung

Gebäudehülle



Die Gebäudehülle ist für eine Wohnung etwas Ähnliches wie ein Mantel für den Körper. Aber: sie lässt sich nicht so leicht ausziehen. Also muss sie ähnlich der legendären Wollmilchsau sowohl im Winter den Heizenergieaufwand in engen Grenzen halten als auch im Sommer die Wohnräume ohne technische Kühlung erträglich halten.

Ziel der Konditionierung in Wohn- und sonstigen Räumen ist vor allem die Behaglichkeit für die Nutzer bzw. die Schaffung guter Bedingungen für gelagerte Waren.

Behaglichkeit erfordert angenehme Lufttemperaturen und Luftfeuchtigkeit, aber auch raumseitig  "warme" Bauteile, weitgehend still stehende und doch "frische" Luft ohne hohe Schadstoff-Konzentrationen, ausreichende und hochwertige Beleuchtung und einen niedrigen Schallpegel. Oft fehlen im Aussenbereich mehrere dieser Grundlagen für die Wohn-Behaglichkeit, so dass die Gebäudehülle gewährleisten sollte, dass innen bessere Bedingungen herrschen als aussen. Andererseits braucht es den Austausch mit der Aussenwelt zur Lufterneuerung und für den Tageslichteinfall.

Während Schallschutz und Tages-Beleuchtung allein durch die bauliche Qualität erfüllt werden können, verlangen die übrigen Behaglichkeitsqualitäten technische Systeme, die durch die bauliche Qualität unterstützt werden sollen.

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